Endlich, die neue Software der Strafverfolgungsbehörden wird demnächst kostenfrei ausgeliefert

Bundestrojaner

Lange blieb der Vorgänger, welcher von Verfassungsfeinden auch unverständlicherweise als Bundestrojaner persifliert wurde, dem gemeinen Pöbel vorenthalten. Tatsächlich handelt es sich viel mehr um eine Verwaltungsoftware der eigenen Daten, welche auf den, zur Verfügung stehenden Servern der Bundesämter archiviert werden. „Bundesdatenplaner“ wäre hier eine angebrachte Bezeichnung um die wertvollen Eigenschaften sinnvoll zu umschreiben.
So kamen nur erlesene Kunden wie der NSU oder islamistische Terrorzellen in den Genuss des Programms.
Doch nun besann sich die Bundesregierung auf die Grundrechte Grundreste im Grundgesetz Schwundgesetz und lässt auf Drängen der Bevölkerung nun einen weitaus größeren Personenkreis am Genuss dieser Software teilhaben.

Wer ist empfangsberechtigt?
Wie oben genannt, stehen ganz oben auf der Liste Großkunden diverser Terrorzellen.
Zukünftig zählen auch Steuerhinterzieher, Sportwetten- und Asylbetrüger dazu.

Sie gehören nicht dazu, möchten aber gerne den Bundesdatenplaner erwerben?
Dank schwammiger Neuerungen der Gesetzeslage ist es dennoch möglich sich für den Erwerb zu qualifizieren. Das Hilfsmittel der Wahl nennt sich „Kontaktschuld“. Fragen Sie einfach in Ihrem Bekanntenkreis nach Personen welche Steuergelder hinterziehen oder hinterziehen möchten. Der Rest ist ein Selbstläufer.

Welche Erleichterung bringt mir das Programm im Alltag?
Die wichtigsten Funktionen umfassen das kostenlose Archivieren ihrer Festplattendaten, Chatnachrichten und E-Mails auf den Servern des Bundesamtes sowie das automatische Schießen von Schnappschüssen durch ihre Webcam. Das alles passiert benutzerfreundlich und dezent im Hintergrund ohne große Leistungseinbußen.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit bietet hier das Video-On-None-Demand. Es ist nicht nur möglich Daten im Hintergrund vom Anwender-PC herunterzuladen, sondern auch hochzuladen.Bananenrepublik

Kritiker bemängeln die Schwächung von IT-Systemen bzw. eine Zugänglichmachung des Systems für Software durch Dritte. Diese Argumentation sollte man als Panikmache verstehen, denn hierbei handelt es sich um einen Bonus, welcher ihnen die Möglichkeit verschafft zusätzliche Gratissoftware zu erhalten.

Am Beispiel der Einführung soll man noch sagen, die Bundesregierung wäre nicht spontan und flexibel. Völlig unbürokratisch an lästigen Datenschutzprüfungen oder lähmender Legitimierung des Bundesrats vorbei wurde die Software noch vor der Sommerpause durchgeprügelt. Ist Bedarf bei der Bevölkerung da, dann packt die Regierung auch mal an und gibt sich nicht degenerierend der Urlaubsstimmung hin! Viva la supresión! (Was auch immer das heißen mag, es ist spanisch – klingt anarchistisch und cool!).

… maaslos überglücklich über das neue Gesetz,

nerdysciences.com

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